"Bleiben Sie negativ!"

Dieser neue "Corona-Gruß" erreichte mich vor ein paar Tagen.

Er zauberte ein Lächeln auf mein Gesicht.

Humor tut gut - gerade mitten in der Krise.

In dieser Krise, die uns alle "mit 180" rechts überholt hat.

Mal ehrlich: als so Ende letzten Jahres die ersten Bilder und Nachrichten aus China über den Bildschirm flatterten, haben Sie sich damals auch nur ansatzweise ausgemalt, was das für uns in Europa, Deutschland, hier auf Tönisheide bedeutet?

So langsam lernen wir, in und mit dieser Krise zu leben.

Und das ist auch gut so. Denn keiner weiß, was noch auf uns wartet.

Wir Menschen sind zum Glück ziemlich anpassungsfähige Wesen.

Habe ich mich daran gewöhnt? Sicher nicht freiwillig – gezwungenermaßen.

Aber es geht doch: "Stehen Sie auch an? Wollen Sie auch hinein zum Bäcker?" Die Antwort gibt Klarheit, ob ich mich richtig angestellt habe.

Wo sich früher die Kunden in der Bäckerei, der Metzgerei oder vor dem Marktstand knubbelten, ist die Entschleunigung spürbar.

Wenn ich früher während meines Sommerurlaubs in Spanien morgens auf dem Wochenmarkt eingekauft habe, dann war diese Frage für alle Menschen vor dem Marktstand selbstverständlich: "Quien es el ultimo? Wer ist der Letzte?"

Manche ganz spontane und kurze Unterhaltung tut gut. Auch beim Warten in der Schlange. Als ich letztens in unserem Postkontor mit einem Päckchen in der Hand warten musste, hat man mich freundlich gegrüßt. Die junge Frau vor mir sagte zu ihrem Kind: "Das ist der Pfarrer Günther". Sie hat mich trotz meiner Maske erkannt, ich sie leider vorher nicht. Auch das gehört zu den neuen Erfahrungen, die wir machen.

Seit einem guten halben Jahr feiern wir wieder sonntags unsere Gottesdienste.

Nach den gültigen Hygieneregeln, mit Abstand und mit Maske.

Sie sind zwar nicht so wie früher, aber man trifft sich in der Kirche. Und das ist auch gut so.

Unser Besuchsdienstkreis bemüht sich, die Kontakte in die Gemeinde beizubehalten, auch wenn die direkten Besuche nicht möglich sind. Die Damen und mein Kollege, Herr Pfarrer Schneider, haben da so manch pfiffige Idee auch schon umgesetzt.

Unser Posaunenchor, das "Chörchen" und der Singtreff wollten gerade wieder durchstarten, da kam der nächste "Lockdown light".

Der Frauenkreis trifft sich "fernmündlich" - ich weiß, dass die Damen viel miteinander telefonieren.

Und unsere Konfis mussten zwar seit dem Frühjahr auf ihre schönen Wochenendfreizeiten verzichten, sind aber trotzdem präsent oder im "Zoom-Raum" - mit Maske oder ohne - engagiert dabei. Vor allen Dingen haben sie dafür gesorgt, dass auch trotz Corona alle Gemeindebriefe ausgetragen wurden.

Nun ist es Herbst geworden, ich schaue auf das zu Ende gehende Kirchenjahr, und ganz in der Ferne wartet die Adventszeit und das Weihnachtsfest auf uns.

Ohne unsere gewohnten, schönen Advents- und Weihnachtsfeiern. Ohne den Hubbelsgasser Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz, ohne unsere "ökumenische Bude".

Aber Advent und Weihnachten warten auf uns voller Zuversicht und Freude darauf, dass das Licht zurückkommt. "Es wird nicht dunkel bleiben", heißt es in der Bibel. Weil Gott für uns die Lichter anzündet.

In keiner Krise bin ich alleine. Ob sie nun "Corona" heißt, oder ob nur wieder mal Streit in der Familie ist. Ich bin nicht alleine. Gott sorgt dafür, dass das Licht nie ausgeht. Ganz sicher.

Natürlich bleiben wir bei jedem Corona-Test gerne "negativ".

Aber ich freue mich über das viele Positive, was in diesen Tagen auch geschieht.

Und meistens sind es die ganz kleinen Dinge, die sich ganz spontan ereignen: in unserer Gemeinde, in der wir für uns alle das anbieten und möglich machen wollen, was geht. Oder halt auch in der Warteschlange am Marktstand.

Gott befohlen - bleiben Sie gesund!
Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand.
Pfarrer Wolfhard Günther

„Es ist Ostern - und alles ist anders!“

„Willkommen in der neuen Normalität“

Schon 2 ½ Monate Leben unter verschärften Bedingungen.

Schon 2 ½ Monate „Corona-Krise“. Auch in unserer Gemeinde.

An die Maske beim Einkaufen gewöhnen wir uns langsam.

Dass unsere Gottesdienste ausfallen – sich daran zu gewöhnen – manch einem fällt es schwer.

Jetzt können wir wieder in unserer Kirche Gottesdienste feiern – aber unter besonderen Bedingungen. Unter Bedingungen und mit Regeln – von der Krise diktiert.

Wir versuchen es. Auch wenn es nicht so sein wird, wie wir es gewohnt sind.

Am und ab dem Pfingstsonntag möchten wir wieder zusammen Gottesdienst feiern.

In unserer schönen, kleinen evangelischen Kirche auf Tönisheide.

In diesem Gebäude, das in seinem hohen Alter schon viele Krisen, Seuchen, Epidemien und Kriege erlebt hat.

Herzlich willkommen zum Pfingstgottesdienst am Sonntag, den 31. Mai um 10.00 Uhr.
Herzlich willkommen in unserer Kirche.

Wenn Sie diesen oder die nächsten sonntäglichen Gottesdienste mitfeiern möchten, dann beachten Sie bitte die folgenden Regeln, denn wir leben ja (noch) in der Krise:

  • Bitte melden Sie Ihren Gottesdienstbesuch in der Woche vorher telefonisch in unserem Gemeindebüro (02053 6984) an. Außerhalb der Öffnungszeiten nutzen Sie bitte unseren Anrufbeantworter.
  • Bitte geben Sie Ihren Namen, Ihre Anschrift oder Ihre Telefonnummer an. Wir müssen für vier Wochen nachweisen können, wer wann mit wem gemeinsam in unserer Kirche war. Nach vier Wochen werden diese Daten gelöscht.
  • Ohne vorherige Anmeldung können Sie nicht am Gottesdienst teilnehmen.
  • In unserer Kirche müssen wir die geltenden Abstandsregeln einhalten, deshalb können nur max. 33 einzelne Personen gleichzeitig eine Veranstaltung besuchen.
  • Bitte desinfizieren Sie Ihre Hände beim Betreten der Kirche.
  • Bitte tragen Sie einen „Mund-Nasen-Schutz“ - bringen also Ihre Gesichtsmaske mit.
  • Bitte halten Sie den vorgeschriebenen Abstand ein.

Der Gottesdienst wird etwas anders ablaufen, als wir es gewohnt sind.

Weitere Veranstaltungen finden in unserer Ev. Kirchengemeinde Tönisheide auch weiterhin noch nicht statt.

Wir unterstützen die politische Entscheidung des Kontaktverbots. Auch wenn es uns schwer fällt. Aber so können wir helfen, Ansteckungen zu verhindern.

Weiterhin gilt:

Es gibt keine Abendmahlsfeiern, keine Taufen, keine Trauungen, keine Konfi-Treffs, keine Gruppen und Kreise, keine Chorproben, keine Feiern, keine Besuche zum Geburtstag.

Das Gemeindehaus ist geschlossen.

Der Publikumsverkehr im Gemeindebüro ist eingestellt. Telefonische Anfragen werden entgegengenommen, die Nachrichten des Anrufbeantworters werden abgehört und beantwortet, E-Mails werden entsprechend bearbeitet.

Die Konfirmationen dieses Jahres haben wir ins Frühjahr 2021 verschoben.

Fast alle Trauungen ebenfalls.

In der Hoffnung, größere Gottesdienste dann feiern zu können.

Beerdigungen werden auch weiterhin im kleinen Kreis durchgeführt.

Wir können die Friedhofskapelle wieder nutzen, müssen allerdings die geltenden Abstandsregeln einhalten. Deshalb passen nur sehr wenige Trauergäste in die Kapelle. Alternativ werden wir die Trauerfeiern auch weiterhin vor der Kapelle durchführen.

Es gibt kein Beerdigungskaffeetrinken im Gemeindesaal.

Zu einem späteren Zeitpunkt laden wir zu einen Gedenkgottesdienst für alle Verstorbenen ein. Dies soll den Angehörigen Mut machen, den Kreis der Eingeladenen so klein wie möglich zu halten.

Gott befohlen - und bleiben Sie gesund!
Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand.
Pfarrer Wolfhard Günther

„Es ist Ostern - und alles ist anders!“

Karsamstag 2020 - es ist der 11. April. 
Osternacht 2020 - es ist 21:30 Uhr.

Ich höre die vielen Glocken – Kirchenglocken. Ich verlasse die Wohnung, gehe nach draußen. Von überall her „läutet“ es. Aus Neviges schallt es den Berg hinauf. Sankt Antonius mit dem schönen Dreiklang. Und unsere kleine Kirche mit ihrer kleinen Glocke mittendrin. Wir Christen, wir Kirchen, wir gehören zusammen. Ein schönes Gefühl.
Ein besonderer Abend - es wird wohl eine besondere Nacht, diese Osternacht.

Und morgen? Da wird es ein ganz besonderes Osterfest werden.

Ohne Gottesdienst. Ohne Posaunenchor.

Jetzt ist es Sonntagmorgen – Ostersonntagmorgen 2020. 
Es ist 09:30 Uhr. Es läutet wieder.

So, wie gestern Abend, als es dunkel war und unsere Kirchen von innen leuchteten. Jetzt scheint die Sonne - ist ein wunderschöner Ostermorgen.

Als das Geläut wieder verstummt, ertönt Blasmusik: der kleine Familien-Posaunenchor von Familie Warwel lässt uns die Osterfreude hören.

Pfarrer Schneider hatte die Idee, Familie Warwel anzufragen.
Menschen kommen zur Kirche, der Sicherheitsabstand hält sie auf Distanz, aber die Musik schallt ihnen entgegen. Nachbarn öffnen ihre Fenster.

Es sind fast keine Autos unterwegs - die Osterlieder tragen Osterfreude in die Wohnungen.

Familie Warwel zieht weiter. Zur Christuskirche nach Velbert. Dort erschallt später die Osterfreude vom Turm in die Stadt. Unseren Dank und unseren Applaus nehmen sie mit.

Jetzt packen die Eheleute Bernhardt ihre Instrumente aus. Die zweite Familie aus unserem Posaunenchor beginnt.
Ein besonderer Ostertag. Dieser Ostersonntag 2020.

Vor der Kirche haben wir überlegt, ob hier wohl schon jemals an einem Ostersonntag kein Gottesdienst stattgefunden hat. Vielleicht während des 30-jährigen Krieges? Vielleicht 1944/1945? Die dicken, alten Mauern könnten davon erzählen.

Die Zeit wird kommen, da erzählen wir auch davon: vom Osterfest 2020, von der Corona-Krise, von Gemeinde und Kirche unter schwierigen Bedingungen.

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Sing mit!

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Das 500jährige Reformationsjubiläum
 
Im Steinbruch - Der besondere Gottesdienst am außergewöhnlichen Ort!
Termin:     Sonntag, 21. Mai 2017 um 15.30 Uhr
Ort:           Hahnenfurth 5, 42327 Wuppertal,
                 Stadtgebiet Wuppertal-Vohwinkel, an der Stadtgrenze zu Wülfrath.
 
Ökumenischer Gottesdienst zum Christusjahr im Jahr des 500jährigen Reformationsjubiläums
Termin:     Freitag, 29. September 2017 um 17.00 Uhr
Ort:           im Mariendom Neviges, Elberfelder Straße 12, 42553 Velbert.
 
Kirchenmusik
Sinfoniekantate „Lobgesang“ von Felix Mendelsohn-Bartholdy für Soli, Chor und Orchester 
und Otto Nicolais kirchliche Festouvertüre „Ein feste Burg ist unser Gott“ op. 31
Termin:     Sonntag, 15. Oktober um 17.00 Uhr
Ort:           in der Apostelkirche Velbert, Wichernstraße.
 
Kirchenkreisfest am Reformationstag 2017
Ganz Niederberg feiert auf dem Dönberg 500 Jahre Reformation!
Termin:     Dienstag, 31. Oktober 2017 ab 14.30 Uhr
Ort:           auf dem „Campus“ der Ev. Kirchengemeinde Wuppertal-Dönberg, Höhenstr. 7-30.
 
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Gemeindeversammlung 04.September 2016

Liebe Gemeinde,

Sie sind herzlich eingeladen zur Gemeindeversammlung am 04. September 2016 um 11:15 Uhr nach dem Gottesdienst in der Kirche.

In der Versammlung werden folgende Themen behandelt.

- Bericht des Vorsitzenden, Hans-Georg Berenwinkel

- Finanzen, Hartmut Haustein

- Bauangelegenheiten u.a. Stand der Planung zur Innenrenovierung der Kirche, Stefan Kaczmarek

- Theologie und Gottesdienst, Katja Schwätzler und Bettina Kretzer

- Kindertagesstätte, Hans-Georg Berenwinkel

- Friedhof, Stefan Kaczmarek

- Aktuelle Themen: u. a. Kooperationsraum, Kanzelringtausch, Auswärtsspiel…., Wolfhard Günther

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10 plus 2 Niederberger Gebote

10 plus 2 Niederberger Gebote in der Evangelischen Kirche auf Tönisheide

12.Juni 2016 10:00 Uhr Gottesdienst mit dem CVJM Posaunenchor und anschließender Ausstellungseröffnung.

Die Ausstellung wird um 11 Uhr eröffnet. Sie wird an den folgenden Sonntagen zwischen 11 und 12 Uhr zugänglich sein. Am ökumenischen Pfarrgemeindefest mit dem Motto „Gemeinsam auf Tönisheide“ am 03. Juli endet dann die Ausstellung.

Im Rahmen der Reformationsdekade bis 2017 beschäftigt sich die Evangelische Kirche in diesem Jahr mit dem Bereich Bibel und Bild. Auf Initiative des Kirchenkreises Niederberg und der Evangelischen Erwachsenenbildung haben sich zwölf Künstler zusammengefunden und mit den zehn Geboten sowie dem Doppelgebot der Liebe auseinandergesetzt. Inhaltliche und theologische Unterstützung erhielten sie von Superintendent Jürgen Buchholz.

Entstanden sind „10 plus 2 Niederberger Gebote“ in einem Format von jeweils 100 mal 120 cm. Die Kunstwerke mit Öl und Acryl von Katja Bosshammer, Martina Buchholz, Ingeborg Colsman, Anja Eckstein, Claus Klingler, Su Offer, Anne Pahl, Simone Ramshorn, Dirk Schäfer, Beate Uber-Lange, Elke Voß-Klingler und Regina Wüstefeld werden als Wanderausstellung in den Gemeinden gezeigt.

10 plus 2 Niederberger Gebote

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Das neue Presbyterium

Auch in diesem Jahr erwarten sie wieder ein weihnachtlich geschmücktes Fenster und ein kleines Programm zur Einstimmung auf Weihachten.
Da einige Gastgeber für die Besucher Getränke vorbereiten, ist es sinnvoll einen eigenen Becher mitzubringen.
In der Regel finden die Veranstaltungen im Freien statt. Die genauen Veranstaltungsorte entnehmen Sie bitte der Liste unten.
Achtung: Die Anfangszeit ist in diesem Jahr schon um 17.00 Uhr (wenn nicht anders angegeben!).
 
Lassen Sie sich überraschen!

Das Presbyterium setzt sich nun wie folgt zusammen:
Hans-Georg Berenwinkel,
Pfarrer Wolfhard Günther,
Hartmut Haustein,
Dagmar Hindenburg,
Gudrun Joest,
Stefan Kaczmarek,
Bettina Kretzer,
Katja Schwätzler,
Frank Seiler,

als beruflich Mitarbeitende: Dorothea Wagner

Die Kontaktdaten der gewählten Personen finden sie hier.

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Die Kandidaten der Presbyteriumswahl 2016 stellen sich vor

Auch in diesem Jahr erwarten sie wieder ein weihnachtlich geschmücktes Fenster und ein kleines Programm zur Einstimmung auf Weihachten.
Da einige Gastgeber für die Besucher Getränke vorbereiten, ist es sinnvoll einen eigenen Becher mitzubringen.
In der Regel finden die Veranstaltungen im Freien statt. Die genauen Veranstaltungsorte entnehmen Sie bitte der Liste unten.
Achtung: Die Anfangszeit ist in diesem Jahr schon um 17.00 Uhr (wenn nicht anders angegeben!).
 
Lassen Sie sich überraschen!
Presbyterumswahl2016
Download der pdf-Datei (4,1 MB)

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Gedanken:gut – Dein Glaubenswühltisch

Auch in diesem Jahr erwarten sie wieder ein weihnachtlich geschmücktes Fenster und ein kleines Programm zur Einstimmung auf Weihachten.
Da einige Gastgeber für die Besucher Getränke vorbereiten, ist es sinnvoll einen eigenen Becher mitzubringen.
In der Regel finden die Veranstaltungen im Freien statt. Die genauen Veranstaltungsorte entnehmen Sie bitte der Liste unten.
Achtung: Die Anfangszeit ist in diesem Jahr schon um 17.00 Uhr (wenn nicht anders angegeben!).
 
Lassen Sie sich überraschen!
Gedankengut

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Lebendiger Adventskalender 2014

Auch in diesem Jahr erwarten sie wieder ein weihnachtlich geschmücktes Fenster und ein kleines Programm zur Einstimmung auf Weihachten.
Da einige Gastgeber für die Besucher Getränke vorbereiten, ist es sinnvoll einen eigenen Becher mitzubringen.
In der Regel finden die Veranstaltungen im Freien statt. Die genauen Veranstaltungsorte entnehmen Sie bitte der Liste unten.
Achtung: Die Anfangszeit ist in diesem Jahr schon um 17.00 Uhr (wenn nicht anders angegeben!).
 
Lassen Sie sich überraschen!
Auch in diesem Jahr erwarten sie wieder ein weihnachtlich geschmücktes Fenster und ein kleines Programm zur Einstimmung auf Weihachten. Lassen Sie sich überraschen! 

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Lebendiger Adventskalender 2013

Auch in diesem Jahr erwarten sie wieder ein weihnachtlich geschmücktes Fenster und ein kleines Programm zur Einstimmung auf Weihachten.
Da einige Gastgeber für die Besucher Getränke vorbereiten, ist es sinnvoll einen eigenen Becher mitzubringen.
In der Regel finden die Veranstaltungen im Freien statt. Die genauen Veranstaltungsorte entnehmen Sie bitte der Liste unten.
Achtung: Die Anfangszeit ist in diesem Jahr schon um 17.00 Uhr (wenn nicht anders angegeben!).
 
Lassen Sie sich überraschen!
Auch in diesem Jahr erwarten sie wieder ein weihnachtlich geschmücktes Fenster und ein kleines Programm zur Einstimmung auf Weihachten.Da einige Gastgeber für die Besucher Getränke vorbereiten, ist es sinnvoll einen eigenen Becher mitzubringen.In der Regel finden die Veranstaltungen im Freien statt. Die genauen Veranstaltungsorte entnehmen Sie bitte der Liste unten.Achtung: Die Anfangszeit ist in diesem Jahr schon um 17.30 Uhr. Lassen Sie sich überraschen! 

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Evangeliche Kirche war stimmungsvoll erleuchtet

Auch in diesem Jahr erwarten sie wieder ein weihnachtlich geschmücktes Fenster und ein kleines Programm zur Einstimmung auf Weihachten.
Da einige Gastgeber für die Besucher Getränke vorbereiten, ist es sinnvoll einen eigenen Becher mitzubringen.
In der Regel finden die Veranstaltungen im Freien statt. Die genauen Veranstaltungsorte entnehmen Sie bitte der Liste unten.
Achtung: Die Anfangszeit ist in diesem Jahr schon um 17.00 Uhr (wenn nicht anders angegeben!).
 
Lassen Sie sich überraschen!
files/kirchengemeinde/media/Kirchturm.jpg files/kirchengemeinde/media/Kircheinnen.jpg
Zum diesjährigen "Tönisheide leuchtet" haben wir unseren Kirchturm angestrahlt und die Kirche für Besucher geöffnet. Während die kleinen Besucher bei einer Geschichte auf dem Teppich im Altarraum ausruhen konnten, fanden die großen bei Brot und Wein Zeit zum Gespräch.
Im Rahmen der Kirchensanierung planen wir die Kirche in den Abendstunden auch weiterhin zu beleuchten.

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Weihnachtsmarkt 2012

Auch in diesem Jahr erwarten sie wieder ein weihnachtlich geschmücktes Fenster und ein kleines Programm zur Einstimmung auf Weihachten.
Da einige Gastgeber für die Besucher Getränke vorbereiten, ist es sinnvoll einen eigenen Becher mitzubringen.
In der Regel finden die Veranstaltungen im Freien statt. Die genauen Veranstaltungsorte entnehmen Sie bitte der Liste unten.
Achtung: Die Anfangszeit ist in diesem Jahr schon um 17.00 Uhr (wenn nicht anders angegeben!).
 
Lassen Sie sich überraschen!
Die katholische und die evangelische Kirchengemeinde beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder mit einer gemeinsamen Bude am Tönisheider Weihnachtsmarkt. Wir bieten Punsch (mit und ohne Alkohol), Kaffee und süße oder herzhafte Waffeln. Der Markt wird am 06.12.2012 ab 17.30 Uhr mit einem Beitrag unseres Kindergartens "Unterm Regenbogen" eröffnet und geht bis Sonntag den 09.12.2012. 
Wir freuen uns auf viele schöne Begegnungen und gute Gespräche!

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Lebendiger Adventskalender 2012

Auch in diesem Jahr erwarten sie wieder ein weihnachtlich geschmücktes Fenster und ein kleines Programm zur Einstimmung auf Weihachten.
Da einige Gastgeber für die Besucher Getränke vorbereiten, ist es sinnvoll einen eigenen Becher mitzubringen.
In der Regel finden die Veranstaltungen im Freien statt. Die genauen Veranstaltungsorte entnehmen Sie bitte der Liste unten.
Achtung: Die Anfangszeit ist in diesem Jahr schon um 17.00 Uhr (wenn nicht anders angegeben!).
 
Lassen Sie sich überraschen!
Auch in diesem Jahr erwarten sie wieder ein weihnachtlich geschmücktes Fenster und ein kleines Programm zur Einstimmung auf Weihachten.Da einige Gastgeber für die Besucher Getränke vorbereiten, ist es sinnvoll einen eigenen Becher mitzubringen.In der Regel finden die Veranstaltungen im Freien statt. Die genauen Veranstaltungsorte entnehmen Sie bitte der Liste unten.Achtung: Die Anfangszeit ist in diesem Jahr schon um 17.00 Uhr (wenn nicht anders angegeben!). Lassen Sie sich überraschen! 

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Spendenaufruf

In diesem Jahr beginnt die dringend notwendige Renovierung unserer 600 Jahre alten Kirche. Wir freuen uns, wenn Sie uns bei dieser wichtigen Aufgabe mit Ihrer Spende unterstützen. Bitte wenden Sie sich hierzu an Pfarrer Wolfhard Günther, Telefon 02053 / 63 93 oder Baukirchmeister Stefan Kaczmarek, Telefon 02053 / 49 63 71 mehr Infos

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Bürgerfest am 02. und 03. Juli auf dem Kirchplatz – ein Bericht

Nach dem Dorfkirchentag 2009 hat im Mai letzten Jahres erstmals das ökumenische Pfarr-Gemeinde-Fest auf dem Kirchplatz stattgefunden, und es war trotz wenig erfreulichen Wetters ein schöner Erfolg. Allerdings hat sich gezeigt, dass die personellen Ressourcen nur endlich sind und es einer breiteren Basis bedarf, um solche Aktionen auch künftig zu stemmen. Nachdem es außerdem auf katholischer Seite in 2010 mit der Fusion der Pfarreien St. Antonius in Tönisheide und St. Mariä Empfängnis in Neviges zu einer Gemeinde Maria, Königin des Friedens“ eine weitreichende Veränderung gab, stellte sich dort auch die Frage nach der Zukunft der Gemeindefeste. Zum einen stand die katholische Gemeinde vor der Herausforderung, nun zwei ökumenische Gemeindefeste – eines auf Tönisheide, eines in Neviges – auszurichten. Zum anderen war auch auf evangelischer Seite nicht zu verleugnen, dass die personellen Kapazitäten für solche Veranstaltungen eher stagnieren. Dessen ungeachtet wünschen sich offensichtlich viele Tönisheider ein jährliches Fest der Begegnung. Nach Beratungen von katholischer und evangelischer Gemeinde gemeinsam mit dem Bürgerverein, der schon beim Fest im Mai als Mitveranstalter zum Gelingen beigetragen hatte, gibt es nun eine Lösung. Das ökumenische Pfarr-Gemeinde-Fest bleibt auch künftig erhalten, findet aber im Zweijahresturnus, also 2012 zum nächsten Mal statt. In diesem Jahr und bei Erfolg auch in Zukunft - veranstaltet der Bürgerverein ein Bürgerfest auf dem Kirchplatz, das jetzt für das erste Juliwochenende geplant ist. Die Idee dahinter lautet, ein Fest von Tönisheidern für Tönisheider auszurichten, das möglichst viele Menschen mitnimmt. Der Bürgerverein hatte daher Anfang Januar alle Vereine, Gruppen und Einrichtungen, Kirchen, Schulen und Kindergärten zu einem Treffen eingeladen, um das Konzept auf eine möglichst breite Basis zu stellen. Das Ergebnis des Abends war mehr als ermutigend: Über die Hälfte der eingeladenen Institutionen war vertreten und möchte auch einen Beitrag zum Fest leisten. Ende Februar war bereits ein Planungstreffen mit konkreten Gestaltungsvorschlägen vorgesehen. Da der Termin unmittelbar nach dem Redaktionsschluss stattfand, liegen hier noch keine detaillierten Ergebnisse vor. Fest steht aber, dass sich die beiden Kirchengemeinden unter anderem mit einem ökumenischen Open-Air-Gottesdienst und voraussichtlich mit dem Kuchenbuffet von Frauenhilfe und KFD beteiligen werden. Jeder, der mitmachen möchte, sei es als Helfer oder mit einem eigenen Beitrag, kann sich mit dem Organisationsteam telefonisch unter 02053/4254217 oder per Mail unter vorstand@bv-toenisheide.de in Verbindung setzen. Infos zu Terminen und Programm werden zeitnah auf der Internetseite des Bürgervereins veröffentlicht: www.bv-toenisheide.de

Reinhard Lüdeke

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Zu Gast bei der Landesdelegiertenkonferenz des Evangelischen Arbeitskreises der CDU in NRW: (v.li.) MdB Peter Beyer, Armin Laschet, Gastgeber Rolf Werner Buschmann, EAK-Landesvorsitzender Volkmar Klein und Bundesumweltminister Norbert Röttgen . Foto: Sonja Glaser-Stryak

Am Tagungsort, bei der evangelischen Kirchengemeinde in Tönisheide, stand die Entwicklungszusammenarbeit im Mittelpunkt.

Plädoyer für mehr Gerechtigkeit

Velbert, 26.09.2010, Birgit Hölker-Schüttler

Tönisheide. „Für gerechte Teilhabe statt globaler Ungleichheit“ – unter diesem Titel traf sich der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CDU Nordrhein-Westfalen am Samstag zu seiner Landestagung.

Vom Hunger bedroht

In seinem Grußwort wies Thomas Rachel, Bundesvorsitzender des EAK, darauf hin, dass das Schwerpunktthema nicht aktueller hätte gewählt werden können: „Im Hinblick auf den gerade beendeten Millenniumsgipfel in New York, bei dem Zahlen genannt wurden wie zum Beispiel die, dass 900 Millionen Menschen, darunter 150 Millionen Kinder, vom Hunger bedroht sind, ist es an der Zeit, der Verantwortung in der Welt gerechter zu werden“, erklärte er.

Als prominente Referenten konnte zum einen der Vorstandsvorsitzende der World Vision Deutschland, Christoph Waffenschmidt gewonnen werden, und zum anderen Martin J. Wilde, Vorsitzender des Ghana Forums NRW und zugleich stellvertretender Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Bonn.

Wilde bat darum, im Hinblick auf Entwicklungszusammenarbeit – die er für ein Gebot der Solidarität hält – genauer hinzuschauen: „Wer sind denn unsere Partner, sollten wir uns fragen.“

In Zeiten des Kalten Krieges seien diese noch aus Angst vor einem Überlaufen zum russischen Gegenpart gewählt worden. Heute, gut 20 Jahre später, habe man erreicht, dass nur noch Staaten, die als „Good Governments“ grundlegende Menschenrechte wahren, unterstützt würden. Wilde, der mehrere Jahre selbst in Afrika gelebt hat und mit eine Ghanaerin verheiratet ist, warnte dennoch davor, sich dabei zu stark auf den Staat zu stützen: „Aus meinen persönlichen Erfahrungen heraus kann ich sagen, dass Unterentwicklung und Armut ihre Kernursachen in politischen Strukturen haben, in einer Pseudo-Elite, die sich ihre Vorteile verschafft.“ Darum hält er eine Entwicklungszusammenarbeit mit den Kirchen für weniger korrupt als mit Regierungen. Als Beispiel, wo es gelungen sei, über den Selbsthilfewillen der Betroffenen etwas zu erreichen, nannte er das Thema Mikrofinanz.

Beispiel Mikrofinanz

In Nairobi etwa verliehen Institute Kredite an Arme, die als einzige Sicherheit den Glauben an ihren Erfolg bieten können. Ein Modell, das bestens funktioniere. Als ein weiteres Beispiel aus eigener Anschauung nannte Wilde die Gründung eines Versicherungsvereins, um auch Armen teure Krankenhausaufenthalten zu ermöglichen: „Mit einer Kopfpauschale von drei Euro pro Jahr konnte nach drei Jahren 45 000 Versicherten im Krankheitsfall die Aufnahme in einem christlichen Krankenhaus zugesichert werden.“

Den Ansatz einer zivilgesellschaftlich stärkeren Unterstützung befürwortete auch Christoph Waffenschmidt, der seit gut zwei Jahren der World Vision-Organisation vorsteht. Mit dem Beispiel einer Frau aus der Mongolei, der es über einen Kredit gelungen sei, nach und nach ein eigenes Frisörgeschäft aufzubauen und die inzwischen zwei Angestellte beschäftige, plädierte er darüber hinaus dafür, dass die Hilfe zur Selbsthilfe vor allem auch auf Nachhaltigkeit angelegt sein müsse.

Dennoch sei es aber auch gerade bei der Hilfe für Kinder, für die sich seine Organisation besonders stark mache, wichtig, mit Geldern etwas zu bewegen. „Neun Millionen Kinder sterben jedes Jahr – alle drei Sekunden eines – an Krankheiten, die an sich behandelbar sind wie Malaria und Durchfall oder durch mangelnde medizinische Versorgung bei der Geburt“, gab er zu bedenken. Vor diesem Hintergrund seien Überlegungen, ob die Unterstützung von 200 Millionen Euro die Deutschland zum multilateralen Fond beisteuere, wirklich benötigt werden, völlig irrelevant. Im Hinblick auf eine Welt, die immer näher zusammenrücke und damit eine sterbendes Kind in Sambia auch zu meinem Nächsten mache, sei das Entwicklungsthema so oder so ein politisches Gewinnerthema.

Zu einem späteren Zeitpunkt der Tagung standen auch Armin Laschet und Norbert Röttgen den Tagungsmitgliedern der EAK Rede und Antwort – vor dem Hintergrund der Neuwahl eines CDU-Landesvorsitzenden. Armin Laschet präsentierte sich als Politiker, der sich viel mit Fragen der Integrationspolitik beschäftigt hat; Norbert Röttgen setzte in Fragen der sozialen Bindung und ordnungspolitischen Fundamente des Globalisierungsprozesses einen Schwerpunkt.

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Auch am 30.10.2010 um 15 Uhr zu sehen in der ev. Kirche Tönisheide.

Eine Brise Wüstenwind

Velbert, 03.10.2010, Kirsten Gnoth, WAZ

Velbert-Mitte. Die katholische St. Antonius Kirche verwandelte sich in einen kleinen Wüstenstaat – und das mitten in Tönisheide. Der Hardenberger Kinderchor führte unter den begeisterten Augen und Ohren der Zuschauer das Musical „Josef – Träume werden wahr“ auf.

Klick, Klick, Klick. . . die Eltern knipsen sich die Finger wund und auch die extra mitgebrachten Videokameras laufen heiß. Mama, Papa, Oma, Opa und die Geschwister der Kirchenchor-Kinder füllen schon 20 Minuten vor Beginn der Aufführung die vordersten Sitzbänke von St. Antonius. Jeder möchte den besten Platz, um seinen Sprössling in Aktion sehen zu können. Die 18 kleinen Hauptakteure ziehen währenddessen noch schnell ihre Kostüme zurecht und dann geht es auch schon los. Noch etwas schüchtern marschieren die Kinder auf die Stufen vor den Altarraum. Eingerahmt von Pyramiden, Stechpalmen, Schafen und einer aufgemalten Stadt im Hintergrund fängt der Chor zu singen an. Die Geschichte, um die es im Musical „Josef – Träume werden wahr“ geht, ist selbst Nicht-Bibelfesten schon mal irgendwann zu Ohren gekommen. Und sei es im original Broadway-Musical des britischen Kultkomponisten Andrew Lloyd Webber. Der Hardenberger Kinderchor hilft dem Publikum aber mit einem Erzähler auf die Sprünge. „Josef war anders als die anderen“, leitet der Erzähler ein. Und es stimmt: der Mini-Josef hat ein auffällig buntes Kostüm an und dazu knatsch-grüne Turnschuhe. Josef ist der zweitjüngste Sohn von Jakob und der Liebling seines Vaters. Das ist seinen elf Brüdern natürlich ein Dorn im Auge. Kurzerhand werfen sie ihn erst in einen Brunnen und verkaufen den Jungen dann noch an eine Karawane.

Sieben fette und sieben magere Jahre

Den Wüsten-Trupp aus Ägypten haben die Hardenberger Nachwuchsstars wirklich schön umgesetzt. Mit einem großen Papp-Kamel ziehen die Kinder einmal durch die ganze Kirche und singen dazu noch die passenden Lieder. Denn nur der Erzähler spricht hier, alle anderen singen. „Es gibt keine Sprechszenen, sondern nur Lieder. Dazu schauspielern die Kinder stumm“, erklärt Britta Franke, die den Chor seit drei Jahren zusammen mit Lisa Heß leitet. Den fehlenden Sprechtext machen Gesangssolos wieder wett. „Ich würde mich nicht so einfach vorne hinstellen und ein Solo singen“, sagt Franke und lacht, „die Kinder machen das wirklich super.“ Und so wird Josef stillschweigend von der Karawane mit nach Ägypten genommen und verkauft, während seine Brüder das schlechte Gewissen plagt. Alpträume hingegen plagen den Pharao. Keiner kann ihm sagen, was die sieben fetten und sieben mageren Kühe zu bedeuten haben. Und hier beginnt Josefs Glückssträhne. Er erklärt dem Pharao, dass ihn erst sieben gute Erntejahre und danach sieben magere Erntejahre erwarten werden. Mit randvoll gefüllten Kornspeichern steuern die beiden gegen die Hungersnot an und zum Dank wird Josef Vizekönig. Um später seinen Brüdern in der Not zu helfen. Die Hardenberger Kinder stellen die Bibelgeschichte lebhaft und im wahrsten Sinne des Wortes farbig dar. Sie bringen den Zuschauern die Genesis-Geschichte auf eine kindlich-fantastische Art und Weise näher, die es vielleicht öfter in den Gotteshäusern geben sollte.

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"Es ist genug für alle da"

Unter diesem Motto trafen sich die evangelische Kirchengemeinde Tönisheide und der evangelische Kindergarten zum gemeinsamen Erntedankgottesdienst, den die Kinder und die Mitarbeiterinnen des Kindergartens gemeinsam mit Pfarrer Haarmann vorbereitet hatten. Da dieser Gottesdienst zunächst der letzte Gottesdienst mit Pfarrer Haarmann war, war dies zugleich eine gute Gelegenheit, um ihm für die gemeinsame Zeit auf Tönisheide und die gute Zusammenarbeit zu danken.

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KirchenmusikMarschallin der Sangeskunst

Velbert, 05.07.2010, Matthias Spruck, der Westen online

„Es kann gut sein, dass ich hier noch einmal auftauche!“ – Wer Rosemarie Hey nicht kennt, musste die Worte der scheidenden Singkreisleiterin im evangelischen Gottesdienst auf Tönisheide als Drohung verstehen.

Doch wer mit der Marschallin der Sangeskunst etwas vertraut ist, weiß: Sie hat es wie immer gut gemeint. Denn Rosemarie Hey hat im Laufe der vielen Jahrzehnte viele Chöre in Velbert die Qualitätstreppe hinaufgescheucht. Und, so ganz möchte sie sich noch nicht aufs Altenteil zurückziehen. Die Chordirektorin ADC (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände), Markenzeichen: hochgestecktes Haar und Paradeschritt, gründete den Evangelischen Singkreis in Tönisheide vor 37 Jahren, hat hier zwischen Neviges und Velbert-Mitte die Kirchenmusik mitbestimmt und dabei mit den Pfarrern Schäfer, Ischebeck, Berges, Grefen und aktuell Wolfhard Günther zusammengearbeitet.

Am vergangenen Sonntag erbat sie das letzte Wort, nachdem ihr Singkreis und die Leiterin im Gottesdienst würdig verabschiedet worden waren. Sie erinnerte an die sonntäglichen Orgeldienste im Wechsel mit Horst Adams „an der wunderschönen Schuke-Potsdam-Orgel“. Und wünschte Chor und Gemeinde am Ende ein „Gott befohlen“.

Schlicht unberechenbar ist die Zahl Velberter Mädchen und Jungen, die über die vielen Jahre seit 1982 in die Lehre bei Rosemarie Hey gegangen sind, ihre Singklassen besucht haben und dann in den großen Velberter Kinderchor aufsteigen durften. Wer im Urteil der Meisterin bestand und sich stimmlich besonders gut entwickelte, hatte darüber hinaus die Chance, in den „Favoritchor“ aufzusteigen. Beide Chöre galten als kulturelle Aushängeschilder der Stadt. Rosemarie Hey freut sich heute, dass das Erbe ihres Favoritchors in dem von ihr sehr geschätzten Chor „Chorisma“ unter Frauke Hoppe weitergeführt wird. Auch bei der „Sängerlust Oberbonsfeld“, einem Männerchor, hat sie gewirkt – „man kann schließlich nur richtig oder falsch singen“. Aber wie gesagt: Zu Ende ist nichts, auch nach einem Oberschenkelhalsbruch blickt die Velberterin nur nach vorn: „Ich bleibe Kreis-Chorleiterin im Sängerkreis Niederberg“, ehrt Sänger, hält Reden, hilft beim Repertoire-Zusammenstellen.

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Kurzweil auf dem Kirchplatz

Velbert, 31.05.2010, Matthias Spruck, der Westen online

Pfarr- und Gemeindefest

Nein, es war nicht nur eitel Sonnenschein, was da von oben kam und den Organisatoren des traditionellen ökumenischen Pfarr- und Gemeindefestes auf Tönisheide – besonders am Sonntag nicht.

Nachdem der ebenfalls ökumenische Dorfkirchentag im vergangenen Jahr als großer Erfolg verbucht werden konnte, war es fast klar, dass die große Fete in diesem Jahr auf den Kirchplatz musste. Die katholische Pfarrei „Maria, Königin des Friedens“, die evangelische Kirchengemeinde und der Bürgerverein Tönisheide stellten wieder einiges auf die Beine: Unter dem Motto „Bemüht euch um das Wohl der Stadt“ (Jeremia 29,7) wurden Gottesdienste angeboten und ein breites Programm, das alle Generationen und alle Geschmäcker ansprach. Da war der Tönisheider Gospelchor Voice ‘n’ spirit, der den Besuchern am Samstag richtig einheizte, bevor der schöne Tag mit gemeinsamem Fußballspaß beim Länderspiel im Zelt ausklang. Der Sonntag geriet dagegen eher wässrig: „Zweimal schon bin ich komplett nass geworden“, schimpfte Reinhard Lüdeke vom Vorbereitungsteam.

Der Qualität des Programms tat das keinen Abbruch: Nach Messe und Gottesdienst ging es am späten Vormittag mit Tanzaufführungen der KAB-Cats und musikalisch mit Kinderchor und Akkordeon-Kids, mit Zirkus, Feuerwehr und MSC-Fernlenkkarts weiter. Auf ein Bier oder eine Cola trafen sich die Besucher an den Ständen, bei Pfarrer Wolfhard Günther gab’s Pommes frites, bei Peter Walder und Gerd Scheven Fleischiges vom Grill.

In Ruhe konnte man durch die vielseitige Ausstellung „30 Jahre Kirchplatz“ beim Bürgerverein Tönisheide schlendern – eine bunte Sammlung von Korrespondenz, Zeitungsartikeln und Festplakaten verdeutlichte Stationen Tönisheider Lokalgeschichte. Und wer Lust hatte, bekam die kundige Erläuterung durch die erste Vorsitzende Monika Hülsiepen gleich dazu.

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